AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Umzugsqueen für Ihre Einlagerungen

1. Einlagerungsgut

Es dürfen keine explosiven oder andere gefährliche Gegenstände wie z.B. Gas, Benzin etc. eingelagert werden. Sollte eine Einlagerung in dieser Form vorgenommen werden, behält sich der Lagerhalter vor, die eingelagerten Güter eigenhändig zu entfernen und umweltgerecht zu entsorgen. Die Kosten hierfür übernimmt der Kunde. Sollten ohne Wissen des Lagerhalters dennoch gefährliche Stoffe durch den Kunden gelagert werden, übernimmt der Kunde die volle Verantwortung und die Kosten für die entstandenen Schäden.

2. Kontrolle von Einlagerungsgut

Die Kontrolle bei Eingang der einzulagernden Gegenstände beschränkt sich auf deren äussere Beschaffenheit. Für den Inhalt von Kisten, Kartons, Körben, Schränken, Schubladen und sonstigen Behältnissen haftet der Lagerhalter nicht. Der Kunde ist für die Erstellung und Unterzeichnung der Inventarliste verantwortlich.

3. Lagergebühr

Der Kunde schuldet die periodisch zu entrichtende Lagergebühr. Forderungen des Lagerhalters sind sofort fällig. Die Gebühr wird pro Kalendermonat berechnet. Jede begonnene Woche wird voll angerechnet.

4. Zusätzlicher Aufwand

Besondere Arbeiten, die das Lagergut verursacht oder im Auftrag des Lagernehmers vorgenommen werden, werden besonders verrechnet. Zugang zum Lagergut (ausgeschlossen die totale Auslagerung), das entlagern von einzelnen Gegegenständen oder zusätzliches Einlagern werden verrechnet.

5. Verzugsgebühren und Mahnspesen

Bei nicht zeitgerechter Begleichung von zu zahlenden Rechnungen fallen Mahngebühren iHv. 50.00 CHF pro Mahnung an. Ab dem Tag des Verzuges gilt ein Verzugszins von 5% p.a..

6. Nichteinhalten der Zahlungsfrist

Bei nicht Einhalten der Zahlungsfrist, können wir vom Retentionsrecht und freihändiger Verkauf Gebrauch machen. Die eingelagerten Güter haften dem Lagerhalter als Pfand (Art.485 Abs. 3 OR, Art.895 ZGB) für den jeweiligen Saldo aus dem gesamten Geschäftsverkehr mit dem Lagernehmer. Nach ungenutztem Ablauf einer vom Lagerhalter unter Verwertungsandrohung gesetzten Zahlungsfrist an die letztgenannte Adresse des Lagernehmers darf der Lagerhalter die betreffenden Güter ohne weitere Formalitäten freihändig bestens verwerten (freihändiger Verkauf oder, falls das Lagergut keinen materiellen Wert aufweist, Entsorgung).

Der Erlös einer allfälligen Verwertung wird vorab zur Kostendeckung verwendet. Vom Erlös nicht gedeckte ausstehende Lagerkosten bzw. die Kosten des Verkaufes oder der Entsorgung werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Ein allfälliger Überschuss wird ausbezahlt.

7. Haftung des Lagerhalters

Der Lagerhalter ist von jeder Haftung befreit, wenn ein Schaden durch Umstände entstanden ist, die weder der Lagerhalter noch etwaige Unterbeauftragte vermeiden und/oder deren Folgen sie nicht abwenden konnten. Er haftet nur für nachweisbar durch grobes Verschulden von ihm selbst oder von seinen Hilfspersonen verursachten entstandene Schäden; im letzteren Fall nur, soweit er nicht nachweist, dass er alle nach den Umständen gebotene Sorgfalt angewendet hat, um einen Schaden dieser Art zu verhüten oder dass der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt eingetreten wäre.
Die Haftung des Lagerhalters ist limitiert auf den allgemein üblichen Handelswert am Einlagerungsort der Ware zur Zeit des Verlustes oder der Beschädigung, höchstens aber auf den deklarierten Wert im Lager- schein, bzw. auf CHF 500.–/m3 des beschädigten Gutes.

Pro Ereignis ist die Haftung des Lagerhalters auf CHF 25’000.– beschränkt. Vorbehalten bleiben besonders vereinbarte Versicherungs- absprachen.

 

Die Haftung des Lagerhalters ist in nachfolgenden Fällen wegbedungen:
a) für unverpackt zur Lagerung übergebene, besonders empfindliche Gegenstände wie Porzellan, Glas, Marmor, Lampen, Lampen- schirme, Bilder, Spiegel, Kunstgegenstände, elektrische und an- dere Apparate;
b) für Folgen falscher Deklaration;
c) für unverpackt zur Lagerung übergebene Kleider, Wäsche, Decken, kleine Teppiche, sowie überhaupt kleine Gegenstände, die unverpackt der Gefahr des Verlustes ausgesetzt sind;
d) für Verderb von Pflanzen, Nahrungs- und Genussmitteln u.a.m.;
e) für Rost-, Mäuse- und Mottenschäden (auch wenn eine Mottenschutzbehandlung stattgefunden hat), Holzwurm, Schimmel;
f) für Leimlösungen, Schürfungen, Druckstellen, Glanzabgang an der Möbelpolitur, Bruch von morschen Möbeln und Linoleumteppichen sowie für Folgen von Temperaturschwankungen oder Einfluss von Luftfeuchtigkeit;
g) für Geld, Wertpapiere, Dokumente und für Kostbarkeiten wie Kunstgegenstände, Juwelen, Gold- und Silberwaren, Antiquitäten sowie Gegenstände mit Affektionswert, sowie solche, die verifiziert und gemäss besonderer Vereinbarung übernommen worden sind;
h) für Schäden verursacht durch höhere Gewalt wie Krieg, Erdbeben, Plünderungen, Zerstörung, soziale Unruhen;
i) für Verluste oder Beschädigungen von Inhalten auf Datenträgern;
J) für fehlende Gegenstände wenn vom Lagernehmer keine Inventarliste erstellt wurde.

 

Die Haftung des Lagerhalters für den Zustand und Bestand der Ware endet im Zeitpunkt, in welchem der Lagernehmer oder dessen Beauftragter das Gut ohne spezifischen Vorbehalt angenommen hat.

8. Versicherung

Versicherung des Lagergutes: Zur Versicherung des Lagergutes gegen Feuer-, Wasser- und Einbruch- diebstahlschäden ist der Lagerhalter nur verpflichtet, wenn ein schrift- licher Auftrag des Lagernehmers unter Angabe des Versicherungs- wertes und des zu deckenden Risikos vorliegt.

Dagegen ist der Lagerhalter berechtigt, das Gut auch ohne besonderen Auftrag in üblicher Höhe gegen Wasser-, Feuer- oder Einbruchdieb- stahlschäden zu versichern bei gleichzeitiger Avisierung des Lager- nehmers. Falls der Lagernehmer nicht umgehend schriftlich eine Änderung des vom Lagerhalter ohne Verbindlichkeit festgesetzten Ver- sicherungswertes verlangt, ist diese Summe massgebend.

Die entsprechenden Prämien werden separat in Rechnung gestellt.

Falls der Lagernehmer bereits eine Versicherung für das Lagergut besitzt und dies beim Abschluss des Lagervertrages bekannt gibt, wird der Lagerhalter von der Deckung einer Versicherung absehen. In einem solchen Fall besteht bei einem eventuellen Schaden keine Haftpflicht des Lagerhalters.

9. Kündigung

Ist der Lagervertrag auf eine bestimmte Zeit abgeschlossen, so endet er mit deren Ablauf.

Ist der Lagervertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen kann der Lagernehmer den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 48 Stunden, der Lagerhalter mit einer Frist von 30 Tagen kündigen.
Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Die Kündigung durch den Lagerhalter hat an die letztgenannte Domiziladresse des Lagernehmers zu erfolgen